der Go-Klub in Wien

Zweiter Master Course mit Go-Profis aus Japan

(2009.03.01)

Der zweite Master Course im Go7 hat Ende Februar 2009 stattgefunden. Die Lehrer diesmal waren wieder Takemiya Masaki 9p und Kobayashi Chizu 5p. Ich sehe es als sehr motivierend an, daß wir im Go7, in Wien, von derart (Go-)weltbekannten Profis unterrichtet werden.

Videos vom Master Course kann man mit Bittorrent von der Goverband-Media-Seite herunterladen.


Die Eröffnung des Master Course. Neben Kobayashi-sensei und Takemiya-sensei steht Heinz-Tomoo Kuge, der in Japan lebt und Insei beim Kansai Ki-in ist. Seine Mutter hat gesagt, daß es in Japan nicht so einfach möglich wäre, Takemiya-sensei ins so lockerer Atmosphäre zu begegnen.


Takemiya Masaki 9p studiert eine erst am Vortag gespielte Titelpartie aus Japan. Er sieht die Partie zum ersten Mal. Ich finde, man merkt richtig, wie ernst und konzentriert er plötzlich ist.



Takemiya-sensei und Kobayashi-sensei analysieren eine Eröffnung.


宇宙流 — „uchuu-ryuu“, zu Deutsch „kosmischer Stil“, ist der Name des bekannten Spielstils von Takemiya Masaki 9p. Er legt viel Wert auf das Zentrum und auf Stärke, mit der er seine Ideen vom Go frei entfalten kann. Die Schriftrolle ist ein wertvolles Geschenk an den österreichischen Goverband.


Hitomi hat viele Onigiri gemacht und uns dabei auch gleich erklärt, worauf man dabei achten muß. Ist eigentlich eh recht einfach…


Reger Betrieb in der Küche. Mari, die Mutter von Heinz, hat auch mitgeholfen.


Kobayashi-sensei zeigt und Tsumego und Tesuji.


Die Schüler sollten dann Partien spielen; einige davon wurden analysiert.



Der Gegner von Heinz war Ondrej Kruml. Kobayashi-sensei hat Heinz gebeten, eine lehrreiche Partie zu spielen.


Im Seminarraum hat Takemiya Masaki 9p Simultanpartien gegen fünfzehn Schüler gespielt.


Takemiya-senseis Partie gegen Heinz.


In der Zwischenzeit haben Hitomi und Mari in der Küche schon weitere Onigiri gemacht, mit unterschiedlichen Geschmacksrichtungen. In der Pause wurden die Onigiri im Seminarraum verteilt; dazu gabs Miso-Suppe und Scheiben von eingelegtem Rettich (also tsukemono).


Takemiya-sensei analysiert eine der Simultanpartien.


Dann kommt die Simultanpartie gegen Heinz dran.



Takemiya-sensei vor der „uchuu-ryuu“-Schriftrolle.



Kobayashi-sensei hat einige japanische Go-Bücher mitgebracht. Es handelt sich dabei um anspruchsvolle Tsumego-Sammlungen und Partiensammlungen. Die Bücher konnten nach dem Master Course im Go7 gekauft werden.


Kobayashi-sensei bei einer Gruppenpartie mit Spielern von 10-20 kyu. Sie hat dabei grundlegende Strategien erklärt, und daß man auf das ganze Brett schauen soll, und wie man bisher gespielte Steine gut verwendet. Die dabei entstandene Partie war, das hat auch Kobayashi-sensei gesagt, ästhetischer als andere Partien, die im Hintergrund gespielt wurden. Unsere Partien sind normalerweise eher viel zu aggressiv.


In der Pause des nächsten Tages gab es ein Buffet vom nahegelegenen Lokal „Levante“. (Photo: Viktor Lin)



Zum Abschluß haben Takemiya-sensei und Kobayashi-sensei ein Fuseki auf dem Tisch-Goban gespielt. Dabei auch Viktor, Helmut und Rainer.


Takemiya Masaki 9p überreicht die Trophäe dem österreichischen Staatsmeister 2009, Viktor Lin 5d.


Takemiya-sensei und Kobayashi-sensei mit Hitomi und Frank.


Hier mit Markus und Reinhard Lehrbaum, die wesentlich an der Organisation der Goverband-Aktivitäten beteilgt sind.


Und noch ein Erinnerungsphoto mit Heinz und seiner Mutter Mari.